Der Trainer hat das Wort

Marco Christoph übernahm in der Rückrunde die Leitung der Ersten Männermannschaft. Mit ihm schaffte das Team mit 31 Punkten auf der Habenseite und Platz 12 den sicheren Klassenerhalt in der Landesliga. Jetzt hat der Trainer das Wort.

 

Du hast im März die Mannschaft übernommen, als die Tabellensituation recht schwierig war. Wie waren deine ersten Eindrücke?

In der Mannschaft waren zweifellos gute Spieler. Es fehlte aber etwas an der Einheit auf dem Platz, wie man Fußball als Team spielen soll. Auch hatte ich den Eindruck, dass mancher nicht wirklich an seine Leistungsgrenze gehen kann. Was aber immer da war. Die Chemie in der Mannschaft stimmt. Alle haben sich gut verstanden. Darauf konnte ich aufbauen und alle zogen mit.

Wo hast du angesetzt, um das Ziel Klassenerhalt zu erreichen?

Ich habe versucht, bei der Mannschaft gemeinsame Ziele zu bilden. Es gab auch durchaus harte Trainingseinheiten, um Konditionsmängel abzustellen. Auch habe ich versucht, die Stärken des Einzelnen herauszuarbeiten und es gab auch Änderungen in der Aufstellung. Das Ganze geschah natürlich immer in enger Absprache mit der Mannschaft.

Wie war denn die Zusammenarbeit in den ersten Wochen mit der Mannschaft?

Ohne die Mannschaft geht es natürlich nicht. Ich habe immer versucht, die Mannschaft bei den Trainingseinheiten und den anstehenden Veränderungen mit einzubinden. Auch bei taktischen Dingen habe ich immer gerne den kompetenten Rat der Mannschaft entgegen genommen.

Ihr habt alleine aus den letzten sieben Spielen ganze 16 Punkte geholt. Wie war das möglich, dass ihr gerade in den letzten Spieltagen so aufgedreht habt?

Die Mannschaft hat dann letztlich das abgerufen, was schon immer da war. Offensiv hatten wir immer das Potenzial, aus jeder Situation eine Bude zu machen. Defensiv hat man sich dann im Laufe der Zeit gefunden. Wir standen dann sicherer und haben auch weniger zugelassen.

Für die neue Spielzeit stehen dir im Vergleich zur letzten Saison mehr Spieler zur Verfügung. Wie gehst Du damit um?

Jeder bekommt die Chance. Die Eindrücke, die ich von den neuen und aus dem eigenem Nachwuchs kommenden Spielern habe, sagen mir, dass es auch jeder schaffen kann, ein wichtiger Teil der Mannschaft zu werden. Hierzu möchte ich aber auch sagen, dass die Verbindung zur zweiten Mannschaft immer besser funktioniert. Der Austausch zwischen mir und dem Trainerteam der zweiten Männermannschaft ist aus meiner Sicht sehr gut. Dadurch erhoffe ich mir, dass gerade die jüngeren und noch unerfahrenen Spieler nach und nach an den Spielbetrieb auch in der höheren Liga herangeführt werden können.

Was sind die Ziele für die bald beginnende Saison?

Einmal sollen die neuen und jungen Spieler integriert werden. Dann möchten wir so schnell wie möglich die nötigen Punkte für einen sicheren Platz in der Tabelle sammeln. In der Mannschaft steckt zweifellos Potential. Was sich dann im Laufe der Saison so ergibt, da schauen wir mal.

Abschließend eine Frage im Rückblick. Würdest Du noch einmal den Schritt machen, nach Burg zu gehen?

Es war damals schon irgendwie eine schwierige Situation sowohl für den Verein und auch für mich. Aber man wächst an seinen Aufgaben. Wir sind am Ende der Saison nicht abgestiegen und spielen weiter in der Landesliga. Wenn es nicht gereicht hätte, wäre ich aber auch eine Liga tiefer gegangen. Es ist einfach eine dufte Truppe und das Klima in der Mannschaft stimmt. Wenn wir weiter so arbeiten wie in den letzten Monaten, glaube ich, dass wir eine gute Rolle in der Liga spielen können. Ich glaube an die Mannschaft und ich denke, die Mannschaft glaubt an sich. Das ist wichtig.

 

Die Meisterschaft in der Landesliga Süd für unsere Mannschaft beginnt bereits am Freitag (18. August 2017) mit einem Heimspiel gegen die Vertretung von Wacker Ströbitz. Anstoß ist 18.30 Uhr.

 

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