Fußball-News

Kontaktfreies Training wieder möglich

Ab dem 08. März 2021 gelten neue Corona-Regeln für den Sport in Brandenburg.

Erlaubt ist grundsätzlich wieder die kontaktfreie Sportausübung auf den Sportplätzen. In Brandenburg hat die Landesregierung darauf verzichtet, die Sportausübung von den Infektions- oder Inzidenzzahlen im jeweiligen Landkreis abhängig zu machen, wie es noch in der Presse nach der letzten Ministerpräsidentenkonferenz teilweise zu lesen war. Allerdings gibt es eine „Notbremse“ ab einem Inzidenzwert von 200 Infektionen in 7 Tagen je 100.000 Einwohner im Landkreis (Zur Zeit liegt die Inzidenz für Spree-Neiße bei ca. 83). Auch haben die Landkreise die Möglichkeit, schon vorher strengere Anordnungen zu erlassen.

Im einzelnen gilt für Gruppen mit Kindern unter 14 Jahren, dass mit bis zu maximal 20 Kindern ein Training stattfinden kann. Zuzüglich können beim Kindertraining die Trainer und Übungsleiter anwesend sein, die bei der Zählung der Personenzahl außer Betracht bleiben.

Bei Kindern und Jugendlichen ab dem 14. Lebensjahr und für erwachsene Sportler gilt, dass eine Gruppe maximal 10 Personen umfassen darf.

Für alle Sportgruppen (Kinder und Erwachsene) gilt:

– die Sportausübung darf grundsätzlich nur kontaktfrei erfolgen (mögliche Inhalte wären damit wohl: kontaktfreie Lauf- und Passübungen, Dribblings, Torschusstraining, Übungen zur Steigerung von Stabilisation, Koordination und Kraft)

– bei Kindergruppen (unter 14 Jahre) schreibt die Verordnung nicht ausdrücklich vor, dass der Sport kontaktfrei zu erfolgen habe; möglich sein könnten daher auch einzelne Spielformen

– die Nutzung von Umkleiden oder anderen Aufenthaltsräumen oder Gemeinschaftseinrichtungen ist untersagt. Dies bedeutet insbesondere, dass sich die Sportler am Sportplatz weder umziehen noch duschen dürfen und die Mannschaftskabinen geschlossen bleiben müssen.

– die jeweiligen Gruppen müssen für jeden Tag dokumentiert werden. Die Art der Dokumentation der Teilnehmer ist in der Verordnung nicht ausdrücklich geregelt. Sicherheitshalber dürfte es empfehlenswert sein, die Dokumentation in Form eines Kontaktnachweises zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung (§ 1 Absatz 3 der Verordnung) zu führen. Dieser beinhaltet Vor-und Familienname, die Telefonnummer oder E-Mail-Adresse sowie Datum und Zeitraum der Anwesenheit und wäre 4 Wochen aufzubewahren.

Darüber hinaus ist in der Verordnung gestattet, dass auf Außensportanlagen mehrere Personengruppen Sport ausüben dürfen. Voraussetzung ist, dass gewährleistet ist, dass den einzelnen Gruppen eine Mindestfläche von 800 Quadratmetern zur Sportausübung zur alleinigen Nutzung zugewiesen wird. Die Standartgröße eines normalen Fußballplatzes beträgt ca. 6.000 m² bis 7.000 m². Der Trainingsplatz in Burg (B-Platz) hat eine Gesamtfläche von ca. 3.500 m², so dass auch dort Sport mit mehr als nur einer Gruppe unter den genannten Bedingungen möglich wäre.

Nach Beendigung der Sportausübung gelten wieder die allgemeinen Kontaktbeschränkungen. Das heißt, dass ein gemeinsamer Aufenthalt im öffentlichen Raum nur mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und mit Personen eines weiteren Haushalts, insgesamt jedoch mit höchstens fünf Personen, gestattet ist, wobei Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr bei der Berechnung der Personenzahl außer Betracht bleiben. Mit anderen Worten: Nach dem Training bzw. der Sportausübung ist ein weiterer Aufenthalt in der Gruppe nicht mehr gestattet.

Die Regelungen der 7. SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung gelten bis zum 28. März 2021. Lasst uns alle hoffen, dass bis dahin die Zahlen stabil bleiben oder sinken werden.

Arbeitet alle mit, dass wir keine steigenden Infektionszahlen bekommen. So können wir mithelfen, dass demnächst weitere Schritte zur Normalisierung der Situation möglich werden.

Link: Die Verordnung zum Nachlesen