U19 – Sieg in Strausberg

FC Strausberg – SG Burg 4:5 (1:3)

Burg legte einen Blitzstart hin, als Florian Schmidt in der 9. Minute den Ball ins Tor spitzelte. Zehn Minuten später gelang zwar Strausberg mit einem satten Distanzschuss der Ausgleich. Burg blieb aber für die ersten 45 Minuten die bessere Mannschaft. Vor allem über die Außenbahnen kam man häufig gefährlich hinter die Abwehr der Sträuße, die ein Laufduell nach dem anderen verlor. Es war aber ein scharf von Florian Schulisch getretener Freistoß, der den erneuten Führungstreffer für Burg durch Max Lehmann einleitet (30. Minute). Gerade mal eine Minute später war Lehmann erneut zur Stelle und rechtfertigte damit seinen Einsatz als der Mann für die Spitze. Der Vorsprung zur Pause wäre fast noch höher ausgefallen, aber Schmidt, der sich zunächst schön über rechts durchsetzt, verfehlt aus spitzem Winkel den Kasten und hatte dabei wohl auch mehr die eigene Platzierung in der Torschützenliste als den gut postierten Mitspieler im Blick.

In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein Nervenkrieg. Denn die Überlegenheit der Burger kam spätestens unter die Räder, als Strausberg durch einen Elfmeter wieder auf 2:3 verkürzte und sich dann ein offener Schlagabtausch entwickelte. Der Ausgleich in der 71. Minute und der erneute Ausgleich (79. Minute), nachdem Florian Schmidt zwei Minuten zuvor Burg wieder in Führung brachte, führten aber nicht dazu, dass Burg den Kopf in den Sand steckte. Die Spreewälder zeigten den in vielen Spielen der Hinrunde vermissten Charakter. Verdient sorgte dann Florian Schmidt, der damit seinen 23. Saisontreffer erzielte, für den Endstand von 4:5. Der wäre letztlich nicht so knapp ausgefallen, wenn der Schiedsrichter nicht ein Eigentor der Strausberger wegen einer Abseitsstellung aberkannt hätte (80. Minute) und Max Lehmanns Schuss aus gut 35 Metern auf das leere Tor nicht durch eine Windböe noch an die Latte gelenkt worden wäre (89. Minute). Die Randberliner hatten dann in der Nachspielzeit noch eine Großchance, die aber der Burger Torwart mit einer großartigen Reaktion vereitelte. Am Ende behielt Burg die Oberhand und man kann es vielleicht so beschreiben, dass man den Strauß, der nicht nur das Vereinswappen des Fußballclubs sondern auch das örtliche Schnellrestaurant ziert, “geritten” hatte.

strausberg

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